Der Fluchsammler 

*** CHALLENGE AUFGABE NR. 1 *** 
👉In DER FLUCHSAMMLER geht es um eine junge Frau, die verflucht worden ist. 

Frage: Berührst du jemanden, stirbt er. Wenn du mit diesem Fluch belegt wärst, was würdest du tun? 
Aufgabe: Poste die Aufgabenstellung und ein Bild mit einer Handlung, was du tun würdest, wenn du verflucht wärst, beschreibe dein Bild zu deinem Handeln und lass uns teilhaben, wie du mit der plötzlichen Situation umgehen würdest. 

Benutze dabei die Hashtags #papierverzierer und #fluchsammler – gerne auch mehr, wenn du das möchtest. 

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Ich wohne in einer geheimen Finka,irgendwo in Spanien. Ganz allein, bekomme alles was ich brauche. Nutze das Internet. 

Aber so allein bin ich nicht. Denn ich arbeite für dem MI-6  und glaubt mir, ich komm viel rum.

Bei jedem Einsatz ziehe ich meine spezielle Kleidung an. Q hat sie mir ein bisschen verändert. James konnte leider nicht die Finger  von mir lassen, ihr wisst ja wie er ist. Nur diesesmal starb nicht die Frau, sondern er. M ist nicht so begeistert. Aber Hey, ich brauche nur jemanden die Hand zu geben! Nicht so wie James, der brauchte ja ewig. Also mein Fluch ist eigentlich ein Segen.

 Bildquelle: Sony Pictures

Der Moment 


​wenn man zum Briefkasten geht und einer deiner Lieblingsautorinnen dir Post geschickt hat, dich mit ihren persönlichen Worten,mal kurz zum heulen bringt- einfach unbezahlbar. 

Vielen lieben Dank Mira Valentin 😙 Für alles  😘 

#DerMitreiserunddieüberfliegerin

Freitag ist es soweit!

Vor einiger Zeit, bekam ich eine E-Mail mit Manuskript von Sarah Wanner. Ob ich mal drüber schauen kann. 

Klar, mach ich super gern! 

Aber was dann kam, ist schon ganz schön heftig. 

Wisst ihr wie grausam es ist, etwas zu lesen, was euch super gut gefällt und ihr dürft nichts verraten? 

Gerade, kam die erlösende Nachricht! 

❗❗Freitag erscheint das E-Book.❗❗

Ich darf hiermit offiziell plaudern! 😁😁😁😁

Ich hab einen neuen 🎼🎵🎙🎸Star gefunden. 
Die sechsundzwanzigjährige Büroangestellte Helena ist mehr als frustriert über ihren Job und träumt von einem anderen Leben. Als sie nach einer durchzechten Partynacht aufwacht, muss sie feststellen, dass ihre nächtlichen Träume Realität werden. Sie ist Teilnehmerin einer Castingshow, mit der bitteren Erkenntnis, dass sie nicht die erträumte Figur dazu hat. Alles in ihr sträubt sich gegen die Teilnahme, bis sie ihr Idol, den erfolgreichen Sänger Tom Wallis kennenlernt. Er ist fasziniert von Helena und auch sie kann sich seinem Charme nicht entziehen. Doch dass die Scheinwerfer der Musikbranche oft Schatten werfen, erfährt sie am eigenen Leib. Hat ihre aufkeimende Liebe in dieser Welt eine Chance?
Ich freu mich riesig auf Freitag! 

Danke Sarah Wanner für dein Vertrauen und de Erlösung endlich was sagen zu dürfen 😙😂

Acht Fragen zu Sophie aus „Das Gift der Schlange“ von Barbara Drucker


Ihr habt heute schon einiges zu „Das Gift der Schlange“ von Barbara Drucker erfahren. Nun, darf ich euch eine der Charakteren vorstellen, die mich besonders beeindruckt hat, abgesehen von Vincent della Motta.
Ich weiß, dass er mitliest und Mit Sicherheit total eingeschnappt ist.
Aber, du hattest deinen Tag schon. 😛
Eigentlich bist du ja ehr die Nebenfigur und scheinbar gar nicht eingeplant gewesen, deshalb freu ich mich besonders, das Barbara es doch noch gestattet hat und du hier sein darfst.
Trotzdem werde ich bestimmt keinen Hofknicks machen, (sie verdreht die Augen) nun hier sind die Fragen:

1. Du musstet Ludwig heiraten, warum fiel es dir so schwer?
Du hast ihn ja nicht gesehen! Er war so dick, dann diese wulstigen Finger, und wie er immer breitbeinig dagesessen ist! Seine Gesprächsthemen waren auch so gähnend langweilig: Jagd, immer nur Jagd. Mich hat niemand gefragt, mich setzten sie einfach für die Heiratspolitik ein, damit sie ihre politischen Verbindungen knüpfen konnten. Sie mussten sich ja nicht ekeln, aber mir zog sich alles zusammen, wenn er nachts kam und seine ehelichen Rechte einforderte.

(Das stelle ich mir wirklich sehr grauenvoll vor!)

 

3. Als du della Motta zum ersten Mal gesehen hast, was hat dich so an ihm fasziniert?
Man merkt, dass du ihm nie begegnet bist. Kennst du nicht einmal ein Bild von ihm? Einen schöneren Mann gibt es nicht, da bin ich vollkommen sicher. Aber es sind nicht nur seine unglaublich blauen Augen und seine schwarzen, glänzenden Haare, er weiß auch, wie er sich bewegen muss. Er geht wie ein Panther, ganz geschmeidig, aber mit so viel Kraft. In der Oper hat er alle in seinen Bann geschlagen, allein durch die Art, wie er die Loge betrat. Und in meinem Salon hättest du ihn erst sehen sollen! Die elegante Bewegung, mit der er die Tasse zum Mund führt, die aufmerksame Haltung, mit der er im Sessel sitzt, das eine Bein leicht zurückgestellt, den Oberkörper dir entgegen geneigt. Wenn er dir den Hof macht, tut er, als würde es außer dir sonst niemanden auf der Welt geben. So ein verlogener Heuchler!

(Sie ist echt sauer!)

 

4. Der Schlangenbund, wie kam es dazu?
Pst, über die Schlangen darf man nicht offen reden! Das war das Erste, das mir die Gräfin von Rostow eingeschärft hat. Sie ging nie zur Messe, sogar bei hohen Feiertagen, an denen der Hof repräsentieren musste, fand sie immer eine Ausrede. Einmal habe ich sie gefragt, warum sie das tut, und da erzählte sie mir von der Machtgier der Kirche und von einer sehr alten Religion, die den Menschen dient und ihre Töchter nicht vergesse.

 

5. Deine Erlebnisse im Kerker, auf Befehl deiner Schwester, magst du überhaupt darüber reden?
(Sophies Gesicht versteinert sich sofort) Ich finde es immer noch unverschämt, dass die Autorin diese Ereignisse ins Buch aufgenommen hat. Sie gehen nur mich etwas an, nicht einmal der Marchese spricht mich darauf an. Bis das Buch erschien, wusste nur er davon, die Gräfin von Rostow, und wahrscheinlich ahnte es auch der Diener des Marchese. Jetzt zeigen alle Leser mit dem Finger auf mich!

(Ich würde dir gern eine Therapeutin empfehlen, nach dem Interview gebe ich dir gern die Nummer)

6. Durch die Rettung von Della Motta, wurden deine Gefühle für ihn mehr?
Du meinst, ich soll ihm dankbar sein? Ich finde, er schuldet mir schon genug, und hätte er seine Pflicht getan, wäre ich gar nicht in diese Situation gekommen. Er hat mich sehr verletzt, so etwas vergisst man nicht. Ich hätte auf die Gräfin hören sollen, sie hat mich vor ihm gewarnt.

(Wer nicht hören will, aber nun zur nächsten Frage):

7. Würdest du dein Teil der Geschichte ändern wollen?

Und ob! Es ist doch sonnenklar, dass meine Autorin mich nicht mag. Bin ich wirklich so farblos? Mit den anderen Damen in dem Buch kann ich nicht konkurrieren, sogar die Magd hat sie lieber. Kein Wunder, dass der Marchese mich nicht lieben darf, der muss ja unbedingt eine starke Frau bekommen. Ich verrate dir etwas: Ich will gar nicht stark sein, und das geht meiner Autorin gegen den Strich. Sie sagt, sie kann Weibchen nicht ausstehen. Na und, ich kann sie auch nicht leiden.

(Das regelt ihr beide mal schön untereinander. Ich halte mich daraus!)

8. Wie würde es aussehen?
Ich wäre die Erstgeborene, würde den Marchese heiraten und Katharina in ein Kloster stecken. Ohne Männer geht die von selbst zugrunde, und das geschähe ihr ganz recht. Die Gräfin sieht mich gerade tadelnd an und zischt, ich benähme mich nicht würdevoll, sondern wie ein Kind. Sie meint, ich könne den Marchese sowieso nicht halten und er würde mich ständig betrügen.

(Um ehrlich zu sein, denke ich das auch)
Jetzt wisst ihr auch, warum ich mich für Sophie entschieden habe.
Aber eins noch liebe Sophie:
Barbara hat dich erschaffen und ja, sie lies dich leiden. Doch hast du dich denn wirklich immer so korrekt verhalten? Bist du es nicht auch selbst schuld? Benimmst du dich nicht manchmal, wie ein kleines Kind?
Huch, weg ist sie 😀
Tja, ihr habt keine andere Wahl.
Ihr müsst das Buch lesen. Sonst werdet ihr, niemals eine Antwort darauf bekommen.

 

 

Autoren Interview Barbara Drucker

Letzte Woche durfte ich Barbara Drucker Autorin von „Das Gift der Schlange“ ein paar Fragen stellen.
Wie ihr sicherlich selbst feststellen könnt, ist sie eine sehr beeindruckende Person und somit war ich sehr nervös. Grundlos, wie sich herausstellte.
Vielen lieben Dank für die wunderbaren Antworten.

Wie kam es dazu, dass du schreibst?

Geschichten habe ich mir schon sehr früh ausgedacht, beim Theaterspielen auf den Jungscharlagern riss ich mich immer um zwei Rollen: den Bühnenautor und den Schurken. Ich habe zwar als Teenager vereinzelt Geschichten geschrieben (Winnetou-Geschichten und eine Mafia-Geschichte), aber der Wunsch, Schriftstellerin zu werden, kristallisierte sich erst sehr spät heraus. Eigentlich strebte ich eine akademische Laufbahn an, publizierte wissenschaftlich zu Friedrich Schiller und Karl May und schrieb für ein Karl-May-Fachmagazin Essays. Durch die wurde ein Fanfiction-Verlag auf mich aufmerksam und bat mich, zu einer Anthologie eine Winnetou-Erzählung beizusteuern. Ich brauchte eine Viertelstunde, um zuzusagen. In der ersten Minute wusste ich, dass ich es tun wollte, in den restlichen vierzehn überzeugte ich mich davon, dass ich damit meinem wissenschaftlichen Ruf nicht schade. 😉 Dann ging es Schlag auf Schlag.

 

Schreibst du unter einem Pseudonym?

Die historischen Thriller erscheinen unter meinem Klarnamen, aber mein nächstes Projekt publiziere ich als B.D. Winter, um meine Leser nicht zu verwirren. Es wird eine Romantic Suspense, die im heutigen Wien spielt und in der das Liebespaar männlich ist. Auch wenn ich den Roman so schreibe, dass er nicht nur die Leser von Gay-Novels anspricht, weiß ich doch, dass das Thema polarisieren kann. Das Pseudonym ist einfach ein Service für meine Leser, um die Romane besser einordnen zu können.

 

Wo lebst du?

In Wien und ich liebe meine Stadt. Das Einzige, das mir hier fehlt, ist das Meer.

 

Was bedeutet dir Karl May?

Als Teenager hatte ich eine Phase, in der ich ausschließlich Karl May gelesen habe, mittlerweile lese ich ihn sehr selten. Er eröffnete mir die Abenteuerwelt und die Vorliebe für männliche Charaktere. Etliche seiner Motive spiele ich in meinen eigenen Romanen durch: bedingungslose Freundschaft, Opferbereitschaft, Ehre und Loyalität, Zweikämpfe und auf eine gewisse Weise auch einen Hauch Exotik. Und meine Lieblingscharaktere haben immer auch ein bisschen von Winnetou.

 

Alexander Kopainski gestaltete dir das Layout für die „Marchese“-Reihe, Marko Brock das für dein nächstes Projekt. Wie kam es dazu?

Als ich die Printfassung von „Das Gift der Schlange“ herausbringen wollte, sah ich mich unter verschiedenen Coverdesignern um. Alex war damals noch nicht so bekannt, aber seine Ästhetik und seine Professionalität sagten mir ungemein zu, also schrieb ich ihn an. Witzigerweise half mir damals schon Marko bei der Entscheidung, indem er meine Favoriten mit dem Auge eines Fachmannes unter die Lupe nahm. Ich kenne Marko aus meiner Karl-May-Zeit, er machte das Magazin-Layout für meine Beiträge in „Karl May & Co.“
Alex spezialisiert sich allerdings zunehmend auf Fantasy und Romantasy, für „Shark Temptations“ brauche ich aber eine dynamischere und gleichzeitig subtile Ästhetik. Es wird innerhalb des Genres etwas sehr Eigenständiges mit einer ganz speziellen Bildsprache. Alex und ich waren uns einig, dass er für dieses Genre nicht der richtige Designer ist. Also kontaktierte ich Marko und bin überglücklich mit dieser Entwicklung. Wir sind ein kongeniales Team und haben dieselben ästhetischen Vorlieben.

 

Du magst Schiller, wärst du ihm gern begegnet?

Oh ja! Er muss ein faszinierender Mann gewesen sein, nicht nur ein genialer Dichter, Historiker und Philosoph, sondern auch als Mensch. Ein Zeitgenosse bescheinigte ihm einmal ein außerordentliches Talent zur Freundschaft, ein anderer meinte, man könne sich seiner Persönlichkeit nur sehr schwer entziehen. Zwischen uns muss so etwas wie eine Seelenverwandtschaft bestehen, ich denke in vielen Punkten so wie er und finde in seinen Texten zu jeder Zeit etwas, das mir Kraft gibt. Ich würde mich wahnsinnig gerne mit ihm übers Schreiben und seine Werke unterhalten.

 

In welcher Epoche wärst du gern geboren?

In der heutigen. Wir verklären gerne die Vergangenheit, vergessen dabei aber oft, wie schwierig das Leben damals war. Und da rede ich noch gar nicht einmal von Kriegen, Hungersnöten und Seuchen, sondern von simplen Dingen wie Wäschewaschen, Feuerschlagen oder Körperpflege ohne eine Dusche. Wenn ich zur privilegierten Schicht gehört hätte, vorzugsweise als Mann, weil man als Frau kaum die Geschehnisse gestalten konnte, fiele meine Wahl auf das späte 18. Jahrhundert (den Zeitraum, in dem auch „Der Marchese“ spielt), gefolgt von der Renaissance in Italien und der römischen Antike.
Wie viele Bücher hast du bereits geschrieben?

Geschrieben oder veröffentlicht? Veröffentlicht sind an belletristischen Texten drei Winnetou-Erzählungen und die beiden ersten „Marchese“-Romane. Von „Shark Temptations“ habe ich gerade die Rohfassung fertiggestellt, der Erscheinungstermin ist für den Herbst geplant. Und ein kompletter Wirtschaftsthriller liegt in meiner Schublade, doch den kann ich unmöglich in der vorliegenden Form unters Volk bringen 😉

 

Gab es ein Schreibtief?

Ein Tief ja, aber keine echte Blockade. Als ich „Das Gift der Schlange“ schrieb, war ich fast permanent im Flow, die Geschichte musste einfach raus. Durch ein gemeinsames Projekt mit einer Freundin driftete ich später in eine ganz andere Romanwelt ab und es war extrem schwer, wieder an den Marchese Anschluss zu finden. Aber mittlerweile sind die Flow-Phasen wieder viel häufiger 🙂

Die Recherchen zu deinem aktuellen Buch, dauerten sie sehr lang?

Das lässt sich schwer sagen, weil ich immer zwischendurch recherchiere. Ich habe durch meinen Forschungsschwerpunkt als Literaturwissenschaftlerin und durch meine intensive Beschäftigung mit Schiller und seiner Zeit allerdings einen sehr guten Grundstock. Ich weiß, wie das Leben damals aussah, ich kenne die Philosophie, die Kunst, die Religion, die Wirtschaft und die Politik. Aufwändig sind die kostümgeschichtlichen Details und Spezialgebiete. In „Der Schwur der Schlange“ kommen beispielsweise Kardinal Rohan und die Halsbandaffäre vor, Cerf Berr und andere historische Ereignisse wie der Siebenjährige Krieg oder der Amerikanische Verfassungskongress, die im Roman nicht einmal eine Seite einnehmen, mich aber mehrere Wochen Recherche kosteten. Es sind so unscheinbare Dinge wie das Einlaufen eines großen Segelschiffes, die Fahrt in einer Kutsche oder die damaligen Kartenspiele, die einen Roman authentisch machen. Ich muss bei jedem Musikstück, das der Marchese hört, nachsehen, ob es überhaupt schon komponiert war, bei jedem Buch, das er liest, muss ich das Datum der Ersterscheinung überprüfen. Waffen erfordern natürlich viel Recherche, ich lernte auch selbst historisches Fechten, um ein Gefühl dafür zu bekommen. Um ein Haar hätte ich Streichhölzer in den Text geschrieben, dachte aber zum Glück rechtzeitig daran, zu recherchieren. Gut so, denn sie wurden erst im 19. Jahrhundert erfunden, und der Diener des Marchese muss noch mit Stein und Stahl Feuer schlagen. Der zweite Band endet im Juli 1788. Mir graut schon jetzt vor der Recherche, wenn in einem Jahr die Französische Revolution ausbricht.
Wie lange hast du an deinem aktuellen Buch geschrieben?

Von der ersten Idee, dem Plotten und den ersten Recherchen weg bis zum Erscheinungszeitpunkt zwei Jahre. Im Wesentlichen steht der Roman nach der ersten Bearbeitung, der Rest ist viel stilistischer Feinschliff, Formatierung und Rechtschreibprüfung.

 

Welche Figur magst du am liebsten?

Den Marchese! In diesen Mann würde ich mich selbst verlieben und ich weiß nicht, ob ihm jemals eine andere Figur den Rang ablaufen kann. Ich habe einige Figuren, die mir am Herzen liegen, aber der Marchese ist etwas ganz Besonderes.

 

Wie kamst du zu der Idee zu „Das Gift der Schlange“?

Es begann mit dem Marchese. Er ist teilweise meinen beiden literarischen Lieblingsfiguren nachempfunden, nämlich Marquis Posa aus Schillers „Don Karlos“ und Winnetou. Von Posa hat er den Titel und den Charakter, nämlich seine hehren Ideale und seine Ambivalenz. Er sollte ausgezeichnet reiten und fechten können und ein Abenteurertyp sein, das ist neben seinen langen, schwarz glänzenden Haaren und seinem fantastischen Aussehen die Winnetou-Komponente. Dann war mir klar, dass ich den Roman in der Schillerzeit ansiedle. Damals boomten Geheimbünde und Geheimbundliteratur, so kam ich auf die Idee zum Schlangenorden. Ich hatte also den Grundstock Kavalier und Spion, Geheimbund und in groben Zügen die Liebesgeschichte.

 

Historische Romane, liest du sie privat?

Ja, aber ich bin da sehr wählerisch. Sie müssen einen männlichen Protagonisten haben, in einer Zeit spielen, die mich interessiert, und ein interessantes Thema behandeln. Was ich nicht ausstehen kann, sind Liebesromane nach dem Strickmuster weiblicher Underdog verliebt sich in gutaussehenden Ritter und heiratet ihn. Meistens erkennt man dieses Subgenre aber bereits am Cover. Ich erwarte historische Plausibilität, exzellente Erzähltechnik, hervorragend ausgearbeitete, psychologisch stimmige Figuren und eine mitreißende Handlung.

 

Welches Genre magst du gar nicht?

Science Fiction, Horror und Dystopien lese ich grundsätzlich nicht. Dann gibt es noch jene Genres, die ich nicht sonderlich mag, bei denen ich einzelnen Büchern jedoch eine Chance gebe: Fantasy, Romance, Erotik und Krimis. Manchmal findet man Perlen dort, wo man sie gar nicht vermutet 🙂

 

Wie ihr selbst feststellen könnt eine sehr sympathische Frau.

Ich stimme ihr übrigens zu. Unsere Epoche, gefällt mir auch am besten.

Ich trinke dann jetzt in ruhe meinen Milchkaffee 😉

 

Rezension zu „Das Gift der Schlange“ von Barbara Drucker 

Worum geht es sich: 

Intrige und Verschwörung, Machtspiele und kaltblütige Morde, Liebe und Vertrauen und ein mächtiger Geheimbund. 
Meine Meinung zum Buch:
Es ist kein Buch was ich in einem „Rutsch“ durchlesen konnte. Anfangs kam ich schwer in die Geschichte. Doch irgendwann, war ich gefangen. Die Wortwahl, Beschreibungen bis ins kleinste Detail in einer Epoche, die mich selbst fasziniert, war einfach wohltuend. 
Die Story an sich ist sehr interessant. Geheimbunde übten immer schon eine Faszination auf mich aus. So ist es kein Wunder das ich „Das Gift der Schlange“ verschlungen habe. 

Von mir bekommt ihr eine klare Kaufempfehlung. 

Ich bedanke mich bei Barbara Drucker, dass ich Teil des Autorentages sein durfte. 
Das Gift der Schlange: Historischer Thriller https://www.amazon.de/dp/3738641173/ref=cm_sw_r_cp_apa_xybKzbBQPMWZ5